Logitech hat viele Fragen zur H.264-Unterstützung bei Webcams erhalten. Aufgrund technologischer Fortschritte haben wir einige Änderungen an unserem Webcam-Portfolio vorgenommen. In diesem Artikel werden diese Änderungen erläutert, und was dahinter steckt.

Zunächst zur Geschichte
Vor der Veröffentlichung der Sandy Bridge-Prozessorreihe durch Intel im Jahr 2011 wurde die Videokodierung – der Prozess, bei dem Videostreams mithilfe eines Codecs wie H.264 komprimiert werden – von der allgemeinen CPU eines Computers durchgeführt. Die kostengünstigeren Systeme dieser Ära wurden mit CPUs gebaut, die oft nicht über die Leistung verfügten, um hochauflösendes 1080p-Video zu kodieren. Dies führte oft zu Frustration bei den Nutzern, da HD-Videoanwendungen auf unterdimensionierten Computern nicht funktionierten.
Um dieses Problem zu lösen, hat sich Logitech mit Skype zusammengetan, um eine zweigeteilte Lösung anzubieten:
- In Logitech Webcams integrierte Onboard-Kodierung
- Softwareoptimierung innerhalb von Skype, um die Onboard-Kodierung der Kamera zu nutzen.
Im Jahr 2012 wurde die Logitech C920 als erste Webcam von Skype für die Kodierung von H.264-Videos mit 1080p zertifiziert, wodurch es Benutzern ermöglicht wurde, Skype-Anrufe in 1080p auf älteren oder kostengünstigeren Computern zu führen.
Die heutigen Videotechnologien
Seit 2011 haben Chiphersteller wie Intel und AMD die wachsende Beliebtheit von Videoanruf- und Streaming-Anwendungen erkannt und ihre Chipsätze mit Hardwarebeschleunigung für Video ausgestattet.
„Der Markt hat sich schrittweise von der Kodierung in der Kamera zur Kodierung auf dem PC verlagert. Heutzutage verfügt nahezu jeder auf dem Markt erhältliche Computer über einen Chipsatz, der hochauflösendes Video in 1080p effizient kodieren kann und dabei die für Video optimierte Onboard-Hardwarebeschleunigung nutzt.“
Viele Computer der aktuellen Generation verfügen über eine integrierte Hardwarebeschleunigung für Videos in 4K oder höher, die auf Nachfolgern von H.264 wie H.265, auch bekannt als HEVC, oder VP9, einem Bestandteil des WebRTC-Standards, basiert.
Das Endergebnis dieser Fortschritte bei Hardware und Kodierung ist, dass die Kodierung in der Kamera auf heutigen Computern nicht mehr erforderlich ist. Tatsächlich wollen die meisten Anwendungsentwickler die zusätzliche Komplexität der Erstellung spezifischer Softwareoptimierungen für Webcams nicht auf sich nehmen, und nur sehr wenige der heutigen Videoanwendungen nutzen die bereits in der Kamera vorhandenen Kodierungsfunktionen von Logitech. Zukünftig wird Logitech die Rechen- und Energieressourcen der Kameras auf die Unterstützung neuer Funktionen wie 4K-Bildsensoren, Hochleistungsoptiken, verbesserte Lichtleistung und höhere Bildraten ausrichten. Alle diese Verbesserungen tragen zu einer überlegenen Videoqualität über ein breites Spektrum an Auflösungen und eine Vielzahl von Softwareanwendungen hinweg bei.
Das Ergebnis der Freisetzung von internen Kameraressourcen und der Konzentration auf eine bessere Bildqualität hat sich bei drei der beliebtesten Webcams von Logitech – C920, C922 und BRIO – bewährt.
Links zum Verständnis von CODECs und Entwicklungsmethoden
- https://www.techspot.com/article/1131-hevc-h256-enconding-playback/
- https://en.wikipedia.org/wiki/Video_codec
- https://en.wikipedia.org/wiki/H.264/MPEG-4_AVC
- https://msdn.microsoft.com/en-us/library/dd757927(VS.85).aspx
- https://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/desktop/dd797816(v=vs.85).aspx
- https://webrtc.org
- https://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms775893(v=vs.85).aspx
Links zu Intel- und AMD-Chipsatz-Encodern
- https://en.wikipedia.org/wiki/Intel_Quick_Sync_Video
- https://en.wikipedia.org/wiki/Video_Coding_Engine (Encoder)
- https://en.wikipedia.org/wiki/Unified_Video_Decoder (Decorder)
-
https://en.wikipedia.org/wiki/Video_Core_Next (aktuelle Hardware ab OKT 17)
Wichtiger Hinweis: Das Firmware Update Tool wird von Logitech nicht mehr unterstützt oder gepflegt. Wir empfehlen dringend die Verwendung von Logi Options+ für Ihre unterstützten Logitech-Geräte. Während dieser Übergangsphase stehen wir Ihnen gern zur Seite.
Wichtiger Hinweis: Der Logitech Preference Manager wird nicht mehr von Logitech unterstützt oder gepflegt. Wir empfehlen dringend die Verwendung von Logi Options+ für Ihre unterstützten Logitech-Geräte. Während dieser Übergangsphase stehen wir Ihnen gern zur Seite.
Wichtiger Hinweis: Das Logitech Control Center wird nicht mehr von Logitech unterstützt oder gepflegt. Wir empfehlen dringend die Verwendung von Logi Options+ für Ihre unterstützten Logitech-Geräte. Während dieser Übergangsphase stehen wir Ihnen gern zur Seite.
Wichtiger Hinweis: Logitech Connection Utility wird von Logitech nicht mehr unterstützt oder gepflegt. Wir empfehlen dringend die Verwendung von Logi Options+ für Ihre unterstützten Logitech-Geräte. Während dieser Übergangsphase stehen wir Ihnen gern zur Seite.
Wichtiger Hinweis: Die Unifying-Software wird von Logitech nicht mehr unterstützt oder gepflegt. Wir empfehlen dringend die Verwendung von Logi Options+ für Ihre unterstützten Logitech-Geräte. Während dieser Übergangsphase stehen wir Ihnen gern zur Seite.
Wichtiger Hinweis: Die SetPoint-Software wird von Logitech nicht mehr unterstützt oder gewartet. Wir empfehlen dringend die Verwendung von Logi Options+ für Ihre unterstützten Logitech-Geräte. Während dieser Übergangsphase stehen wir Ihnen gern zur Seite.
Häufig gestellte Fragen – FAQs
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